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Bongo-Musik auf der Wofskaute

Am Sonntag, den 25.09.2022 konnten wir die Ladykickers vom VfB Wilden auf unserer heimischen Kunstrasenanlage willkommen heißen. Um 16 Uhr begann die Partie und die zahlreich mitgereisten und gut gelaunten Fans von der Wilden machten von Beginn an richtig Stimmung. Die durch zahlreiche Ausfälle ungewohnte Anfangsformation der heimischen Elf hatte zwar die weitaus größeren Spielanteile, scheiterte aber zunächst mit ihren Versuchen immer wieder am leuchtend orangen Goaly der Gäste oder aber wie in der 3. Minute am Pfosten, denn Tonis Versuch landet lediglich am Selbigen. Angefeuert durch eine am Boden sitzende jugendliche Trommlerin gewannen die Gäste mit zunehmender Spielzeit immer mehr Selbstvertrauen, denn sie kämpften wirklich um jeden Ball. In der 10. Minute dann der erste Schock aus heimischer Sicht. Toni Kuring prallte in einem Luftkampf mit einer Verteidigerin unglücklich zusammen und brach sich die Nase. Nach kurzer Unterbrechung ging es weiter, aber es dauerte bis zur 19 Minute, als eine schöne Kombination über Selina und Sarah Afflerbach in Nele Schumann eine dankbare Abnehmerin fand und den Ball in der langen Ecke des Tores zum 1:0 unterbringt. In der 22. Minute die nächste Hiobsbotschaft. Eine Gästeakteurin verletzte sich in einem normalen Zweikampf den Fuß (evt. Bruch) und die Begegnung stand kurz vor einem Abbruch. Eine 15minütige Bedenkzeit waren nötig, bevor die Partie fortgesetzt werden konnte. Es dauert bis zur 43. Minute als eine Ballstafette über die rechte Seite ein Lächeln in die Gesichter der Öalcher Anhänger zaubert, denn Lea und Sarah kombinieren sich über den Flügel durch und der Pass in die Mitte wird vom Coach per Direktabnahme aus der Drehung in die Maschen gehämmert. Nur 2. Minute später nimmt „The one and only B.“ einen durchgesteckten Ball von Afflerbach zwanzig Meter vorm Tor an und spitzelt ihn mit der Pike unhaltbar über den Torwart hinweg zur 3:0 Pausenführung. Kurz nach der Pausenansprache, die diesmal wegen der guten Wetterbedingungen draußen abgehalten wurde, konnte die Defensive des Gastes einen Schuß von Mengel nur mit der Hand klären. Der Ball wurde von Kommisarin Hütte konfisziert und aus Elf Metern zum 4:0 hinter Gitter gebracht. Einen Abwehrversuch in der 55. Minute verwertet Nathalie, die in der 2ten Halbzeit die Liberoposition einnimmt, mit einer Fackel aus 23 Metern und 28 Zentimetern zum 5:0. In der 60. Minute tankt sich J. B. aus M. wie Rastelli durch des Gegners Reihen und legt wie einst Kaiser Franz mit dem Außenrist auf Larry auf, doch diese verzieht, geblendet vom Neonorange, knapp. Wir schreiben die 63te Zeigerumdrehung, als Selina Flegel sich am rechten Strafraumrand gegen ihre Mitspielerin durchsetzt, nach innen zieht und mit ihrer linken Klebe wie einst Robben den runden Sportkameraden ins lange Eck zimmert. Es folgen die 10 galaktischen Minuten der auf die Mittelstürmerposition beorderte weiße Kenianerin. Zunächst bleibt ihr aber der Torjubel noch verwehrt, denn der schöne Heber geht kurz über die Latte. Doch in der 80ten dann ihr erster Einschlag nach 8937 torlosen Spielminuten. Bönnen nimmt einen Pass vom Capitano auf und schweißt ihn mit voller Wucht in den gegnerischen Kasten. Nur 4 Umdrehungen weiter kann der Gästetorhüter einen Sarah Afflerbach Pfund nicht festhalten. Bei dem Versuch den Ball krabbelnder Weise noch vor der Torlinie zu klären rauscht Bönnen im Stile eines echten Mittelstürmers heran und befördert den ledernen Sportkameraden eiskalt aus 8 cm ins Netz. In der 86. ist es dann Ailleen, die schon wieder mit ihrem rechten Schlappen das 9:0 erzielt. In der 89ten erreicht ein Zuckerpass von „Franz“ Bönnen die durchgestartete Nellle, die keine Mühe hat das Ergebnis auf zweistellig zu stellen. Beste Frau am Platz die fehlerfreie Olivia Jungmann im Tor des Gastgebers.

"Den beiden verletzten Spielerinnen wünschen wir von dieser Stelle aus alles Gute und eine schnelle Genesung. Der wirklich allzeit fairen und immer gut gelaunten Truppe aus dem Süden des Siegerlandes wünschen wir weiterhin viel Spaß bei der schönsten Nebensache der Welt", sagte Larissa Birkenstautz im Anschluss an die Partie.